Führungskräfte müssen Visionen haben!? Laut dieser Umfrage sehen nur die wenigsten hier ihren Zuständigkeitsbereich. In allen drei Ländern sehen sich die ManagerInnen in erster Linie (um die 60 Prozent) als KommunikatorInnen, mehr als 40 Prozent nennen ihre Vorbildfunktion als wichtigste Aufgabe. An dritter Stelle kommt für österreichische Führungskräfte die Rolle als oberste FörderInnen, in Deutschland und der Schweiz die als MacherInnen und EntscheiderInnen.

Das wichtigste Kriterium, um die “Leistungsfähigkeit und -willigkeit von MitarbeiterInnen entscheidend zu beeinflussen”, sehen die meisten Befragten, in der “Einbeziehung in wichtige Entscheidungsfindungsprozesse”. An zweiter und dritter Stelle folgen die “Sicherheit des Arbeitsplatzes” sowie “Selbstbestimmtes Arbeiten und eigener Verantwortungsbereich”.

Passend dazu erwarten 27 Prozent, dass “Führungskräfte in Zukunft vermehrt Teams beim Aufbau ihres Selbststeuerungspotentials unterstützen werden”. Gleichzeitig glauben nur wenige, dass die “hierarchische Position der Führungskraft” an Bedeutung verlieren wird.

Ein sehr großer Teil der Befragten nimmt allerdings an, dass Führung in den nächsten Jahren “anspruchsvoller und komplexer” wird. Die größten Konflikte werden mit den eigenen MitarbeiterInnen erwartet, knapp vor den eigenen Vorgesetzten und EigentümerInnen/Aufsichtsräten.

Alle Ergebnisse der Befragung:
http://www.hernstein.at/Wissenswert/Hernstein-Management-Report/Aktuelle-Reports/Rolle-von-Fuehrungskraeften-in-Unternehmen/